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DATENSCHUTZ (DSGVO).

Die Fakten.

WAS IST DIE DSGVO?

 

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt und es gibt eine europaweit geltende Pflicht zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten (Art. 35ff. DSGVO). Diese ist bindend sofern ein Unternehmen einer Tätigkeit nachgeht, die aus datenschutzrechtlicher Sicht einer besonderen Kontrolle bedarf. Darüber hinaus kann jedes Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten freiwillig bestellen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichtet alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen, die personenbezogene Daten (z. B. Name, Alter, Geburtsdatum, Anschrift, Vorstrafen, genetische Daten, Kontonummer) automatisiert verarbeiten, zur Bestellung eines fachkundigen Datenschutzbeauftragten.

 

 

WAS IST EIN DSB?

 

Ein Datenschutzbeauftragter (DSB) wirkt in einer Organisation (Unternehmen) auf die Einhaltung des Datenschutzes hin. Die Person kann Mitarbeiter der Organisation sein oder als externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Die Aufgabe und Tätigkeit eines Datenschutzbeauftragten wird in Deutschland im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie den entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften geregelt. Eine wesentliche Aufgabe ist die Kontrolle und Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung von

Datenverarbeitungsprogrammen.

 

 

WAS MACHT EIN DSB?

 

Der Datenschutzbeauftragte in einem Betrieb wirkt auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen hin (hat jedoch kein Weisungsrecht). Dabei soll er insbesondere die ordnungsgemäße Anwendung der Computer und Computerprogramme überwachen. Ein wesentliches Augenmerk liegt dabei darauf, dass ausschließlich Befugte eine nur auf den Zweck beschränkte Verarbeitung vornehmen können und dass der Eigentümer der Daten sein Selbstbestimmungsrecht auf Auskunft, Korrektur, Sperrung und Löschung wahrnehmen kann. Außerdem obliegt ihm die Schulung der Mitarbeiter, um sie für die Belange des Datenschutzes zu sensibilisieren. Der Datenschutzbeauftragte ist in seinem Gebiet weisungsfrei und unabhängig von Vorgesetzten. Zum

Datenschutzbeauftragten darf nur bestellt werden, wer die notwendige Fachkunde (Zertifizierung) und Zuverlässigkeit besitzt.

 

 

FAKTEN IN DER ÜBERSICHT:

 

Die Verpflichtung, einen Datenschutzbeauftragten einzusetzen, gilt für

 

» alle öffentlichen Stellen

 

» alle nicht-öffentliche Stellen - Unternehmen

 

mit mehr als neun Mitarbeitern,

 

die personenbezogene Daten automatisch verarbeiten

 

Trifft keiner dieser Punkte zu, so ist das Unternehmen jedoch nicht von der Einhaltung des Datenschutzrechts befreit, sondern muss ebenso die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes gewährleisten. Betroffenen muss jederzeit die Möglichkeit gegeben werden, sich an den Beauftragten für den Datenschutz wenden können (§ 4f Abs. 5 S. 2 BDSG).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als zertifizierter, externer

Datenschutzbeauftragter setzt Martin Bauer

gemeinsam mit Ihnen die Vorgaben der

Datenschutzgesetze praktisch und fachkundig in

Ihrem Unternehmen um.

 

Sie erreichen Herrn Martin Bauer unter:

mbauer@saco.info oder unter

+49 (0) 9391 90890-42